Diakoniegemeinschaft
Jede Diakonisse weiss sich persönlich von Jesus Christus zum gemeinsamen Glauben, Leben und Dienst in die Diakoniegemeinschaft berufen und gibt nach bestem Vermögen ihre Liebe mit ihrem Leben und Dienen weiter.
Einst
Über Jahrzehnte haben die Diakonissen in einem erfüllten Arbeitsleben ihre Kräfte eingesetzt in der Krankenpflege, in der Betreuung betagter Menschen, in der Betreuung von Kindern, im Betreiben von Kurhäusern und in der Berufsausbildung für Krankenpflege.
Heute
Heute sind alle 25 Diakonissen pensioniert. Die meisten wohnen im Mutterhaus, fünf auf der Pflegeabteilung, drei in einer Wohngemeinschaft und drei in einer eigenen Wohnung. Einige kleiden sich nach wie vor mit der traditionellen Tracht der Diakonissen, andere tragen schon seit Jahren Zivilkleider.
Der Gedanke der Diakonie bleibt jedoch weiterhin lebendig. Im Alltag stehen die tägliche gegenseitige Unterstützung und die Fürbitten, füreinander und für die Welt, im Fokus. Weiterhin wird das Glaubensleben miteinander gestaltet in Gebetszeiten, Bibelstunden und Andachten, wie auch im Feiern von Festen. Die Entwicklung des Diakoniewerks und der dem Diakoniewerk nahestehenden Unternehmen wird mit grossem Interesse und Anteilnahme verfolgt.
Zukunft
Das Älterwerden und die ständig abnehmende Zahl der Diakonissen verlangt in Demut loszulassen und sich immer wieder neu zu orientieren, in welcher Form sich die Gemeinschaft den Gegebenheiten und Anforderungen der Gegenwart stellen soll. Wie können sie auch heute noch ihrem Auftrag folgen?
Sie vertrauen auf die Weisungen Gottes, die richtigen Schritte zu tun.
Sicher ist, die Mutterhausdiakonie im Bethanien läuft auf ein Ende zu. Aber für alle steht fest, Diakonie wird sich in anderen Formen weiterentwickeln.

